Anspruchsvoller Strassenbau in topografisch herausforderndem Gelände: Bis Mitte Mai 2026 werden wir die Betonarbeiten an der Hartlisbergstrasse abschliessen. Anschliessend folgt der nächste bautechnische Schritt – die Verbreiterung der Fahrbahn mittels Dammschüttung. Das Projekt, welches grösstenteils in einem Waldabschnitt liegt, erschliesst private Liegenschaften und bringt komplexe logistische und bautechnische Herausforderungen mit sich.

Die wichtigsten technischen und planerischen Eckdaten:

Dimensionen & Sicherheit: Verbreiterung der Strasse auf einer Länge von ca. 340 m auf 4.50 m.

Hang- und Talsicherung: Erstellung einer 210 m langen Stützmauer. Die Arbeiten für Anker und Pfähle erfolgen direkt von der Strasse aus. Temporär sichern wir den Hang mit einer 15 bis 20 cm starken Spritzbetonwand, die im Trockenverfahren «top-down» eingebaut wird.

Werkleitungen: Die Strassenentwässerung wird ökologisch sinnvoll von der Schmutz- auf die bestehende Sauberwasserleitung umgehängt.

Komplexe Baustellenlogistik: Die Arbeiten erfordern eine Vollsperrung während der Arbeitszeiten. Ein ausgeklügeltes Verkehrsregime öffnet die Strecke über Mittag und Randzeiten im Wechselbetrieb. Die Umfahrung über den Panoramaweg wurde vorgängig gezielt mit UG 0/22 aufgewertet und für grosse Fahrzeuge mit einer Lichtsignalanlage ausgestattet.

Der spätere Belagseinbau wird in mehreren Etappen erfolgen – um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, teilweise auch in Nachtarbeit.

 

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